Biographien

Mascha Madörin:

Mascha Madörin, Ökonomin, 1946, lic.rer.pol. hat, nach einer vierjährigen Arbeit als Assistentin an der Universität von Maputo (Mosambik), über 20 Jahre als Ökonomin und Lobbyistin in Nichtregierungsorganisationen zu den Wirtschaftsbeziehungen der Schweiz

zum Apartheidregime in Südafrika und zum Finanzsektor, Steuer- und Kapitalflucht, Geldwäscherei und zu Finanzkrisen gearbeitet.

Seit rund 25 Jahren beschäftigt sie sich mit feministischen Wirtschaftstheorien, respektive mit der feministischen Kritik der Politischen Ökonomie. Ab den Jahren 2000 hat sie in zahlreichen Gender Budgets Projekten mitgearbeitet, u.a. in Projekten im Kanton Basel-Stadt und bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheit (Aussenministerium). Von 2007-2009 beteiligte sich an einer Forschung des UNRISD (UN Research Institute for Social Development) zur sozialen und politischen Ökonomie von Care.

Ein privates Sponsoring hat es ihr ermöglicht, sich in den letzten 10 Jahren mit wirtschaftstheoretischen Aspekten der politischen und sozialen Ökonomie von Care zu befassen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflege der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft hat sie 2014 an einer Studie gearbeitet mit dem Titel: „Ökonomisierung des Gesundheitswesens – Erkundungen aus der Sicht der Pflege“. Sie gibt gegenwärtig an Fachhochschulen Kurse zur Gesundheitsökonomie aus der Sicht der Pflege.

Inzwischen befasst sie sich anlässlich der Griechenlandkrise wieder mit Finanzkrisen, genauer mit der Eurokrise, und bereitet einen Kurs für Erwachsene dazu vor (Arbeitstitel: Was sollte heutzutage eine Bürgerin und ein Bürger über Geld- und Währungspolitik und Staatsfinanzen wissen?). Blog zu Griechenland und Euro www.theoriekritik.ch

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Tove Soiland:

Tove Soiland studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Zürich. Ihre feministische Grundausbildung erhielt sie in der Zweiten Frauenbewegung. Sie ist derzeit Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und bietet bei der Gewerkschaft VPOD in Zürich regelmäßig Seminare für Frauen zu feministischer Ökonomie und feministischer Theorie an. Im Wintersemester 2016/17 hatte sie die Klara-Marie-Faßbinder-Gastprofessur an der Hochschule Ludwigshafen inne. Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Feministische Theorie, französische Psychoanalyse und Marxismus (Schule von Ljubljana). Sie arbeitet an einem Projekt zu den Fallstricken postödipaler Gesellschafen. 2008 promovierte sie an der Universität Zürich zu Luce Irigarays Denken der sexuellen Differenz. 2009 schrieb sie für das Stadttheater Bern die szenische Lesung »Nehmen Sie Ihr Gender selbst in die Hand, Madam!«. 2003 initiierte sie den »Gender-Streit«, eine Kontroverse um die theoretischen Grundlagen des Gender-Begriffs. Sie ist Mitglied des Beirates der Zeitschrift Widerspruch. 2016 wurde sie mit dem Somazzi-Preis für ihr feministisches Engagement ausgezeichnet

Dr. phil. Christine Rudolf:

ist ausgebildete Politologin und Ökonomie und war 15 Jahre Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Zur Zeit unterrichtet sie an der HTW Berlin politische Ökonomie und arbeitet geschäftsführende Geschäftsführerin der Genossinnenschaft Schokofabrik eG.

Sie hält Vorträge, Lesungen und Seminare zu den Themen: ‚Frauen und Geld‛, Gender Budgeting, Ökonomie und Geschlechtergerechtigkeit.

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Silke Chorus

Hat ihre Doktorarbeit 2012 „Care-Ökonomie im Postfordismus. Perspektiven einer integralen Ökonomietheorie“ an der Freien Universität im Fachbereich Politikwissenschaften bei Prof. Margit Mayer abgeschlossen und im Folgejahr im Dampfbootverlag veröffentlicht. Einige weitere Artikel zum Themenbereich Care-Ökonomie und Ökonomietheorie sind von ihr erscheinen (siehe weiter unten). Sie arbeitet inzwischen als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Coach und verbindet dort das Denken in Strukturen und Verhältnissen mit der Arbeit an Gefühlen und Konflikten. Hier geht es zu ihrer Web-Seite.